To-do-Liste: Mit diesen Tricks organisierst du dein Leben

To-do-Listen sind extrem effektiv, wenn es darum geht die Produktivität, vor allem im Home-Office, zu steigern oder seinem Gedächtnis Arbeit abzunehmen. Einige Studien belegen, dass wir uns Dinge besser merken können, wenn wir uns diese notieren und ordnen. Genau das passiert auch beim Schreiben einer To-do-Liste. 

Zu Beginn solltest du dir klar darüber sein, welche Art von To-do-Liste am besten zu dir und deinem Tag passt. Bist du viel unterwegs und 24/7 am Handy, ist eine To-do-App wahrscheinlich ein optimales Tool für deinen Tag. Stehst du eher auf die klassische Art mit Stift und Papier und bist sowieso den ganzen Tag im Office, kauf dir dafür einen coolen und stilvollen Notizblock. 

Diese Apps können wir dir empfehlen

Microsoft To Do

Microsoft To Do ist eine kostenfreie und einfache Art der Aufgabenorganisation. Praktisch ist, dass man sich an einzelne Aufgaben an einem bestimmtem Zeitpunkt erinnern lassen kann und die Integration mit dem Business-Tool „Planner„, ebenfalls aus dem Hause Microsoft, gewährleistet ist.

Evernote

Evernote geht weit über die klassische To-do-App hinaus, kombiniert Audioaufzeichnungen und Ideenskizzen geschickt miteinander. Besonders dient die App zur Strukturierung von Aufgaben, Inhalten und Ideen. Die App gilt als idealer Begleiter für Schüler und Studenten und wartet mit einer tollen Nutzererfahrung auf.

Todoist

Todoist ist Microsoft To do sehr ähnlich. Beide Apps teilen sich die Eigenschaft an Aufgaben zu erinnern, Prioritäten zu setzen und auch auf dem Desktop vertreten zu sein. Todoist belohnt jedoch zustätzlich mit Motivationsfeatures und ist mit Amazons Alexa kompatibel. Spannend ist auch, immer wiederkehrende Aufgaben zu definieren. Das spart Zeit und Nerven.

Grob oder fein? Wie möchtest du deine To-do-Liste organisieren? 

Die einfache Art der Organisation mittels Liste besteht lediglich aus ein bzw. zwei Teilen.  

Der erste Teil besteht aus den zu erledigenden Aufgaben, der zweite Teil ist die Deadline. Dort werden die Zeiten eingetragen, zu denen die Aufgaben erledigt sein sollen. Im zweiten Teil kannst du auch zusätzlich noch die Priorität der jeweiligen Aufgaben eintragen. Wenn du zu den Menschen gehörst, deren Tag sehr straff getaktet ist, oder zu denen gehörst, die sich schnell unterbrechen lassen während sie eine Aufgabe erledigen, dann erweitere deine Liste.  

Die oben genannten Punkte sind auch in dieser Variante vorhanden. Das gewisse Extra ist jedoch das Zeitfenster, welches für jede Aufgabe eingeplant wird. Durch das definierte Zeitfenster ist man angespornt die Aufgaben in der geplanten Zeit zu erledigen. Du solltest dir bestenfalls immer einen kleinen Puffer einbauen, sodass dich kleine Zwischenfälle nicht aus dem Plan werfen. 

Um eine optimale Planung für jede Aufgabe zu haben, empfehlen wir dir eine erweiterte Liste. Dieser To-do-Planer beinhaltet noch zu allen anderen Punkten zusätzlich den Part „Mittel“. In diesem Part trägst du alle benötigten Mittel ein, sprich Arbeitsmittel, Mitarbeiter oder Location, welche du für die Umsetzung benötigst. 

Schreibtisch, auf dem eine To-Do-Liste, eine Tastatur und ein To-Do-Schild liegt

Was macht deine To-do-Liste optimal? 

Zuerst solltest du nicht jede Aufgabe in deine Liste packen. Aufgaben, welche nicht länger als zwei Minuten benötigen, gehören nicht auf die Liste. Um deine Motivation zu steigern, hake jede Aufgabe nach Erledigung direkt ab. Durch das Abhaken hast du kleine Erfolgserlebnisse, die du durch kleine Belohnungen, wie zum Beispiel einer 5 Minuten Pause, intensivieren kannst. Zu guter Letzt solltest du dir feste Tage setzen, an denen du deine Aufgaben erneuerst, welche schon am Anfang der Woche bekannt sind.