Corona: Social Media in Zeiten der Krise (Hilfe statt Hass)

Social Media wird immer wieder sehr kritisch betrachtet, dies manchmal auch berechtigt. In Zeiten der Corona-Krise zeigen sich die sozialen Medien jedoch von der guten Seite. Social Media bildet eine Community, welche in Situationen wie wir sie aktuell haben, füreinander da ist.  

#NachbarschaftsChallenge – Gemeinschaft gegen Corona

#NachbarschaftsChallenge, unter diesem Hashtag verbreiten Leute Hilfsangebote für Menschen aus der Corona-Risikogruppe. Mit kleinen Besorgungen oder Einkäufen wollen die jungen Menschen der älteren Generation unter die Arme greifen. Was mit einem Twitter Post begann, zog eine Welle der Solidarität nach sich. Mehrere Tausend Menschen schließen sich dem Hilfsangebot an. Der Post, mit dem alles begann, wurde mehr als 1300 Mal geteilt unter anderem auch von Bundesaußenminister Heiko Maas.  

Social Media bietet nicht nur eine Plattform zum Helfen, sondern hilft auch, das soziale Miteinander zu fördern. Immer mehr Stars geben Konzerte via Livestream. So auch James Blunt, welcher ein Konzert im Rahmen der Telekom Street Gigs in der Elbphilharmonie gab. Trotz Tausender Zuschauer gab es nach dem Konzert weder Applaus noch Jubel. James Blunt gab sein Konzert in Form eine Live-Steam, so musste es wegen dem Corona Virus nicht abgesagt werden und jeder konnte es von dem eigenen Sofa genießen. Auch Eröffnungen von Kunstausstellungen und Lesungen werden digital mit der Community geteilt. 

Nicht nur Ausstellungen und Musiker nutzen die digitale Alternative, sondern auch der Papst, welcher seinen Morgengottesdienst mit nur wenigen vatikanischen Mitarbeitern abhält und diesen über einen Livestream teilt.  

Social Media wird kritisch gesehen werden, doch in diesen Zeiten erkennt man auch, wie wichtig es ist Plattformen wie Instagram, Facebook und Twitter zu haben.