dope or nope: Jüdisches Museum Berlin erstrahlt in einem neuen visuellen Erscheinungsbild

Das Jüdische Museum präsentiert sich seit zwei Wochen mit einem neuen Corporate Design. Kennzeichen für das neue visuelle Erscheinungsbild, ist die neue prägnante Schrift.  

Das Jüdische Museum Berlin, gehört europaweit zu den größten jüdischen Museen. Das Museum bietet den Besuchern einen Einblick in die jüdische Vergangenheit, sowie in die jüdische Gegenwart von Deutschland. Seit 2017 wird das Museum umgebaut und modernisiert und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Wiedereröffnung ist zum Mai 2020 geplant. 

Neben der Modernisierung des Museums, wurde im selben Zuge auch das visuelle Erscheinungsbild des Museums umfangreich verändert und erneuert. Über das neue Logo wird die neue Formsprache deutlich. Sie ist stark von der Architektur Daniel Libeskinds inspiriert. Merkmal der neuen Formsprache, sind spitze Winkel und Diagonale. Mit diesen Designpunkten greift das Museum das Bisherige auf, welches auf dem charakteristischen Zick-Zack-Grundriss des Libeskind-Baus aufbaut. Nicht nur die Formen haben sich verändert, sondern auch das Farbspektrum. Von Rot bis Blau, prägt das neue Corporate Design von nun an die Gestaltung aller wie Publikationen, Plakate und Flyer ebenso wie die Website und alle Social-Media-Kanäle. 

Das Logo  

Im Zuge des neuen Designs wurde auch das Logo erneuert. Der Schriftzug „Jüdisches Museum Berlin“ ist unverändert, jedoch wurde die Schriftart an das restliche Designkonzept angepasst. Die Schrift rückt stark in den Vordergrund, da die jüdische Kultur von der Schrift stark geprägt ist.  

Das Museum verwendet nicht irgendeine Schriftart, sondern die Hausschrift namens JMB Pro, welche extra für das Museum entwickelt wurde. Die Buchstaben der Headline-Font neigen sich einander zu und sollen aufmerksam machen auf die Verbindungslinien zwischen den Museumsgebäuden. Die für das Museum entwickelte Schrift wird sowohl für Print als auch online und auf Social Media verwendet. 

Das neue Design des Jüdischen Museums Berlin ist dope.  

Das neue Design ist modern wie auch persönlich und unterstützt durch die eigenentwickelte Schriftart das Museumsbranding. Durch die bunte Farbgebung im Corporate Design, wird das sonst oftmals kritisch gesehene Thema mit einer düsteren Vergangenheit, in ein positives und zeitgerechtes Licht gerückt.